Stromeigenerzeugung

Stromerzeugungsanlagen der Stadtwerke Waldkirchen

Die Stadtwerke Waldkirchen betreiben ein Wasserkraftwerk und ein Blockheizkraftwerk sowie eine Photovoltaikanlage. Diese Anlagen liefern einen Teil der Waldkirchener Energie.

Wirtschaftlich und umweltverträglich

Fossile Energieträger sind nur in endlichen Mengen auf der Erde vorhanden. Man schätzt, dass die Weltvorräte an Erdöl lediglich noch rund 40 Jahre, an Erdgas 80 Jahre, und an Braun- und Steinkohle noch etwa 600 Jahre reichen. Um nicht auf einzelne Rohstoffquellen angewiesen zu sein und um so kostengünstig und umweltfreundlich wie möglich zu produzieren, verwenden wir in unseren eigenen Erzeugungsanlagen die verschiedensten Technologien zur Strom- und Wärmegewinnung. Zum Einsatz kommt dabei ein ökologischer und ökonomischer Mix fossiler und regenerativer Energie.

Blockheizkraftwerk“Karoli-Badepark“

Das Blockheizkraftwerk arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Beim Prozess der KWK erzeugen die Anlagen gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme. So lässt sich der eingesetzte Brennstoff – bei uns vor allem umweltschonendes Erdgas  –  wesentlich effektiver nutzen als bei herkömmlichen Kraftwerken: Während KWK-Anlagen eine Brennstoffausnutzung von bis zu 90 % erzielen, wandeln moderne Kohlekraftwerke nur rund 45 % der eingesetzten Energie in Strom um. Zum Heizen der Haushalte müssen in diesem Fall zusätzliche Energiequellen herangezogen werden.

Wir setzen seit  Jahren auf  die umweltschonende KWK-Technologie.

Wasserkraftwerk Saussmuehle

Wasserkraftwerk Saußmühle

Das Wasserkraftwerk „Saußmühle“ liegt in Saußmühle, ca. 1 km südwestlich von Waldkirchen an der Saußbachklamm. Es ist seit 1951 in Betrieb und hat eine Leistung von 463 kW.

 

Wasserkraftwerk Saussmuehle Turbine

Die Wasserkraft wird seit mehreren tausend Jahren zur Verrichtung von Arbeit genutzt. Aus den ursprünglich eingesetzten einfachen Wasserrädern entwickelten sich im Laufe der Zeit die heutigen Turbinen.

Ein Wasserkraftwerk besteht heute mindestens aus einer Turbine und einem Generator, um Strom erzeugen zu können. Um die natürlichen Gegebenheiten optimal auszunutzen, sind heute Wasserkraftwerke speziell auf ihren Einsatzort zugeschnitten.

Es gibt Pumpspeicher- und Laufwasserkraftwerke. Letztere nutzen das natürliche Gefälle des Wassers, um Strom zu erzeugen. Im Pumpspeicherkraftwerk dagegen fließt das Wasser aus einem Speichersee über ein Gefälle in Rohren zu den Turbinen. Unterwasserbecken fangen es auf. Von hier aus kann es zur Speicherung der Energie wieder nach oben in den Speichersee gepumpt werden.

Herzstück des Wasserkraftwerks ist immer die Turbine. Je nach Fallhöhe und Wassermenge werden verschiedene Turbinenarten eingesetzt.

Francis-Turbine: Am weitesten verbreitet ist die Francis-Turbine. Bei ihr wird das Wasser durch verstellbare Leitschaufeln auf die gegenläufig gekrümmten Schaufeln des Laufrades (innen) gelenkt.

Im Laufwasserkraftwerk „Saußmühle“ werden 2 sog. Francis-Turbinen eingesetzt: